Vorhaben im Überblick

Zulassungsverfahren

Antrag gem. § 16 BImSchG zur Erweiterung (Errichtung und Betrieb) einer Anlage zur Aufzucht von Junghennen in 59609 Anröchte-Berge

11.05.2021

Der Betrieb Heinrich Schlüter-Borgschulte, Am Brink 11, 59609 Anröchte/Berge, hat mit Antrag vom 14.01.2021, eingegangen am 04.02.2021, zuletzt vervollständigt am 19.03.2021, eine Genehmigung gem. § 16 BImSchG zur Erweiterung einer Anlage zur Aufzucht von Junghennen in 59609 Anröchte beantragt: Aktenzeichen: 20201370 Gemarkung: Berge Flur: 6 Flurstück: 445 Gegenstand des Antrages ist die Errichtung und der Betrieb einer Anlage zur Aufzucht von Junghennen durch Neubau eines Stallgebäudes für 29.990 Legehennen auf insgesamt 108.013 Junghennen, zweier Futtersilos und eines Gastanks. Gemäß § 1 Abs. 1 in Verbindung mit Ziffer 7.1.2.1, Verfahrensart G, des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissions-schutzgesetzes), sowie Ziffer 6.6. a), Anlage E, des Anhangs 1 der Richtlinie 2010/75/EU der europäischen Parlaments und des Rates über Industrieemissionen und den Bestimmungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) bedarf das beantragte Vorhaben eine Genehmigung nach diesen Vorschriften. Nach Ziffer 7.1.1 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist das Vorhaben UVP-pflichtig. Das Vorhaben wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BImSchG in Verbindung mit der 9. BImSchV (9. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) öffentlich bekannt gemacht.

Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse
Negative Vorprüfungen

Umverlegung und Teilverrohung eines Entwässerungsgraben

11.05.2021

Mit Schreiben vom 22.03.2021 wurde bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Harburg die wasserrechtliche Planfeststellung bzw. Plangenehmigung für die Umverlegung eines Grabens in der Gemarkung Toppenstedt, Flur 3, Flurstücke 95/14 und 95/15 nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt. Bei der Maßnahme handelt es sich um die Umverlegung eines Entwässerungsgrabens in einem Abschnitt von 50 Metern und somit um einen Gewässerausbau im Sinne des § 67 Abs. 2 WHG. Die Maßnahme wird im Zuge der Herstellung einer Reithalle durchgeführt. Der neue Verlauf des Entwässerungsgrabens kreuzt zwei Wege, weshalb an diesen Stellen eine Teilverrohrung des Grabens auf einer Länge von insgesamt 23 Metern vorgenommen wird.

Wasserwirtschaftliche Vorhaben

Informationen

Informationen

Zweck der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt frühzeitig zu erkennen und ihre Ergebnisse bei der Entscheidung über die Zulassung eines Vorhabens zu berücksichtigen. Sie dient einer wirksamen Umweltvorsorge.

Die UVP wird in dem Verfahren durchgeführt, das die abschließende Entscheidung über die Zulassung des jeweiligen Vorhabens zum Ziel hat. Die Öffentlichkeit wird bei der Durchführung der UVP beteiligt.

Im UVP-Portal dieser Internetseite können Sie sich über UVP-pflichtige Vorhaben, deren Verfahrensstand, Auslegungs- und Erörterungstermine, eingestellte Unterlagen, Berichte und Empfehlungen sowie die anschließende Entscheidung informieren. Sie können ein Vorhaben entweder auf der Startseite über die Suchfunktion bzw. durch die Auswahl einer Kategorie finden, oder über die Auswahl eines Vorhabens auf der Karte, auf der die Vorhaben mit ihrem (zukünftigen) Standort hinterlegt sind.